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Erste Ansiedlungen im Gebiet des heutigen Bechstedt-Wagd gab es bereits um das Jahr 700. Der Ort Bechstedt-Wagd wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Er gehörte zu dieser Zeit den Grafen von Henneberg, die es 1355 für 169 Mark Silber an die Stadt Erfurt verkauften. Als sogenanntes Küchendorf leistete der Ort in den folgenden 500 Jahren einen Betrag zur Versorgung der Stadt Erfurt. Als Küchendorf wurden die Gemeinden gezählt, welche zum so genannten Tafelgut des Erzbischofes von Mainz zählten. Ihre Einrichtung geht wahrscheinlich auf Bonifatius, den Erzbischof von Mainz, zurück. Die Küchendörfer des Erzbistums Mainz waren für die Versorgung der Mainzer Beamten des Erzstift Mainz oder der kurfürstlichen Verwaltungen (in Erfurt im Mainzer Hof), mit Nahrungsmitteln verantwortlich. Einige Küchendörfer wurden von der Abgabe von Naturalien befreit und mussten ihre Anteile in Geld abliefern. Somit wurde auch die finanzielle Absicherung durchgesetzt. 

1802 fiel der Ort gemeinsam mit der Stadt Erfurt vom Erzbistum Mainz an Preußen. Als wenig später der Landkreis Erfurt gebildet wurde, schloss man ihm Bechstedt-Wagd an.

1994 wurde im Rahmen der Thüringer Gebietsreform der Landkreis Erfurt aufgelöst. Große Teile des Altkreises wurden nach Erfurt eingemeindet, nicht so jedoch Bechstedt-Wagd. Es wurde dem Ilm-Kreis zugeordnet und Ortsteil der Gemeinde Kirchheim . Die Gemeinde ihrerseits ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Riechheimer Berg.

Bechstedt-Wagd ist ein landwirtschaftlich geprägter Ort. Heute arbeiten die meisten Einwohner jedoch im nahe gelegenen Erfurt.

Eng aneinandergefügte Höfe mit Wohngebäuden, Stallungen, Scheunen und Gärten bestimmen die Dorfstruktur. Der Ortskern hat den Charakter eines typischen Haufendorfes.  Weiträumige Nutzgärten bilden einen Übergang zur freien Landschaft.
 

 

Im Ort hat sich der Wohn- und Freizeitwert durch die neugebaute Umgehungsstraße wesentlich erhöht. Verschiedene Wohnhäuser und Gehöfte von Bechstedt-Wagd stehen unter Denkmalschutz.
Bekannt ist in der Gemarkung die Kaiserwiese mit etwa 18 verschiedenen seltenen Pflanzenarten.
Die Kirche des Ortes wurde 1724 umfangreich im barocken Stil restauriert.
Heute hat sich Bechstedt-Wagd zu einem modernen Wohnstandort entwickelt. Damit wird dem steigenden Wohnbedarf aus dem Einzugsgebiet der Landeshauptstadt Rechnung getragen.

 

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